Darwinismus und Soziobiologie – Ein epistemologischer Streit - Darwin – Der Streit um das Konzept des Menschen
Hauptpunkte und Persönlichkeiten in der Geschichte der Weltphilosophie - 2024 Inhalt

Darwin – Der Streit um das Konzept des Menschen

Darwinismus und Soziobiologie – Ein epistemologischer Streit

Die Debatten über unser Konzept des Menschen sind eng mit den Auseinandersetzungen über den epistemologischen Status der Wissenschaft verbunden. Ist der Darwinismus eine bewiesene wissenschaftliche Wahrheit oder nur eine von vielen möglichen Hypothesen? Diese Frage steht im Zentrum der Diskussionen rund um den sogenannten Kreationismus. Kreationisten behaupten, dass die biblische Schöpfungsgeschichte in mehr oder weniger buchstäblichem Sinne ebenso gut eine Theorie sei wie der Darwinismus. Besonders aktiv sind sie in den USA, wo in den Schulen keine religiösen Glaubenslehren unterrichtet werden. Um die biblische Lehre in den Schulen zu lehren, müsste man ihren wissenschaftlichen Status anerkennen. Ohne uns an dieser Diskussion zu beteiligen, möchten wir auf einige der damit verbundenen epistemologischen Fragen hinweisen.

In den empirischen Wissenschaften gibt es keine unbestreitbaren Ergebnisse. Prinzipiell kann alles im Lichte neuer Daten, etwa durch neue experimentelle Techniken oder konzeptionelle Entwicklungen, überdacht werden. Zudem können in demselben Forschungsbereich konkurrierende Theorien existieren. Wenn behauptet wird, der moderne Darwinismus sei nicht endgültig bewiesen, dann scheint dies aus naiven Vorstellungen von Wissenschaft zu resultieren. Es wird nämlich angenommen, dass wissenschaftliche Ergebnisse zweifelsfrei sind — andernfalls hätten sie keinen Bezug zur Wissenschaft. Noch schlimmer wird es, wenn diese Vorstellungen verwendet werden, um alle anderen Meinungen als gleichwertig zu legitimieren. Das führt zu folgendem Schluss: “Darwinismus ist nicht endgültig bewiesen, Kreationismus auch nicht. Folglich sind beide wissenschaftlich gleichwertig.“ Doch so einfach ist es nicht. Selbst wenn wissenschaftliche Theorien Fehler unterliegen können, so sind einige davon besser fundiert als andere. In diesem Sinne ist der moderne Darwinismus Teil eines weitreichenden wissenschaftlichen Projekts, das von evolutionären Studien bis zu modernen genetischen Untersuchungen von DNA-Molekülen reicht. Hier wirken verschiedene Theorien und Methoden fruchtbar zusammen, stützen sich gegenseitig und widersprechen sich nicht. Es sind gerade die kumulierten Erfolge dieses vielschichtigen und mehrdimensionalen wissenschaftlichen Projekts (in dessen Rahmen die Evolutionstheorie nicht als Dogma, sondern als diskutierte und “evolutionierende“ Theorie verstanden wird), die es uns ermöglichen, die Evolutionstheorie als gut begründete wissenschaftliche Theorie zu betrachten. Der Kreationismus kann auf etwas Vergleichbares nicht zurückgreifen. Die Behauptung “Gott schuf die Arten“ eröffnet keine Möglichkeiten für fruchtbare Forschung. Dies ist eine Art von Antwort, die nicht auf dem gleichen Niveau wie der Darwinismus steht.

Offen gesagt könnten wir behaupten, dass die Naturwissenschaften nicht mit übernatürlichen, sondern nur mit natürlichen Ursachen arbeiten. Wer Gott (oder Götter) als Ursache betrachtet, ist kein wissenschaftlicher Forscher, sondern vielleicht ein Naturphilosoph. Hier gehen wir von einem methodischen Unterschied zwischen Naturwissenschaft und religiöser Interpretation aus. Vielleicht wird uns jemand entgegnen, dass göttliche Taten und Wille keine übernatürlichen, sondern faktische Ereignisse seien, wie sie in der Bibel erzählt werden. Aber auch hier müsste dieser jemand überzeugend darlegen, dass die Aussagen der Bibel wahr (und in vernünftigen Grenzen eindeutig) sind und dass Gott, wie die Bibel es behauptet, existiert. Wenn es unserem Gegner gelänge, das Letztere überzeugend zu belegen, würde dies bedeuten, dass die von der Wissenschaft untersuchten Ereignisse (wie die Entstehung der Arten) letztlich durch göttliche Taten und Prinzipien erklärt werden. Dies würde dazu führen, dass naturwissenschaftliche Erklärungen auf normative Prinzipien und Erklärungen aus den Sozialwissenschaften zurückgeführt werden. Es ist offensichtlich, dass die Wahl sowohl des ersten, metaphysischen, als auch des zweiten, sozialwissenschaftlich-rechtlichen Ansatzes über die Grenzen der Naturwissenschaften hinausführt.

Aus der Sicht der Differenzierung der verschiedenen Wertbereiche, die für die moderne Gesellschaft charakteristisch ist, erweist sich der Kreationismus, der den Bereich, dem er zugeordnet werden soll, nicht festlegt, als intellektuelles Durcheinander. Trotz schwieriger Grenzfälle gibt es heute klar etablierte Grenzen zwischen Religion, Wissenschaft, Ethik und Kunst. Religiöse Theorien beantworten keine wissenschaftlichen Fragen. Sie sind ebenso wenig in der Lage, solche Antworten zu liefern wie ethische und ästhetische Theorien. Aber auch die Wissenschaft gibt uns keine endgültigen Antworten auf ethische, ästhetische und religiöse Fragen. Heute wird von uns erwartet, dass wir in unseren Überlegungen diese Vielzahl an Ebenen und “Wertbereichen“ berücksichtigen.

Wenn es also um die Frage geht: “Was ist der Mensch wirklich?“, kann die Antwort nicht nur innerhalb einer einzigen wissenschaftlichen Disziplin gefunden werden, sei es Physik, Evolutionstheorie, Genetik, Psychoanalyse, Neuropsychologie, Verhaltenspsychologie, Sozialanthropologie, Wirtschaftswissenschaften oder Soziologie. Jede dieser Disziplinen bietet eine eigene Antwort, die aus ihren konzeptionellen und methodologischen Voraussetzungen hervorgeht. Wir können versuchen, mit diesem für die moderne Gesellschaft unvermeidlichen “Turmbau zu Babel“ nur durch reflexives Hinterfragen der Voraussetzungen und Grenzen der Position, in der wir uns befinden, umzugehen! Die Wahrheit liegt nicht in einem einzigen Thesen- oder Synthesepunkt, aber wir können hoffen, ein gut begründetes Verständnis zu erreichen, wenn wir als Gemeinschaft unsere Forschungen und kritische Reflexion weiterentwickeln.

Manche mögen diese Perspektive ermutigend und befreiend finden: Die Welt ist unendlich vielfältig und ruft nach allen Arten von Forschung! Andere werden sich entmutigt und verwirrt fühlen: Die Aufgaben, die vor uns liegen, sind zu komplex und haben keine einfachen, offensichtlichen Lösungen! (Vielleicht “übersteigt die Moderne unsere Fähigkeiten zu ihrer Beherrschung“, und das Verlangen nach einer Rückkehr zur verlorenen Unschuld, die wir besaßen, bevor wir vom Baum der Erkenntnis aßen, könnte unüberwindlich werden. Der Klang der Glocken des neuen Irrationalismus verführt nicht nur in Teheran, sondern auch in Los Angeles, London, Kiew und Moskau).

Die Ausweitung des evolutionären Ansatzes auf das Studium menschlichen Verhaltens schafft ein interessantes Grenzgebiet zwischen etablierten akademischen Disziplinen. (Lange Zeit wurde menschliches Verhalten vor allem auf der Grundlage der Evolutionstheorie bei Tieren untersucht.) Gemeint ist die sogenannte Soziobiologie. Einige ihrer Anhänger, die von der Annahme ausgehen, dass der Mensch ein Produkt der Evolution ist, versuchen auf dieser Grundlage auch menschliches Verhalten zu untersuchen.

Zunächst sei daran erinnert, dass verschiedene Disziplinen dasselbe Phänomen untersuchen können. So beschäftigen sich Soziologie, soziale Anthropologie, Sozialpsychologie, Geschichte — und Soziobiologie — mit menschlichem Verhalten. Es ist jedoch zusätzlich notwendig, die konzeptionellen und methodologischen Voraussetzungen zu klären, aus denen jede dieser Wissenschaften hervorgeht, und die Folgen dieser Voraussetzungen für die Ergebnisse zu bestimmen. In Anbetracht dessen sollte bei der Formulierung der in diesen Wissenschaften gewonnenen Ergebnisse keine Formulierung wie “Der Mensch ist in Wirklichkeit…“ verwendet werden. Eine geeignetere Formulierung lautet: “Aus den folgenden Voraussetzungen (…) die wir im Rahmen dieses speziellen Forschungsprojekts angenommen haben, haben wir festgestellt, dass es gewichtige Gründe gibt, vorläufig zu behaupten, dass…“.

In solchen interdisziplinären Untersuchungen kann leicht eine “verwirrte Terminologie“ entstehen, wenn wir die Begriffe einer Wissenschaft unkritisch in einer anderen verwenden. Daher ist es in solchen interdisziplinären Bereichen, besonders wenn sie relativ neu sind und die Ergebnisse noch nicht ausreichend geprüft sind, wichtig, dass wir die verwendeten Begriffe präzise klären — beispielsweise indem wir zwischen Begriffen unterscheiden, die durch dieselben Begriffe eingeführt werden. (So bedeutet das Wort “Verlierer“ aus biologischer Sicht, dass das Nachkommen eines Individuums diesen Gen nicht besitzt. Gleichzeitig bezeichnet der Begriff “Verlierer“ in den Sozialwissenschaften die Diskrepanz eines Menschen zu den als sozialen Standards betrachteten Normen. Ein “Gewinner“ aus sozialer Sicht kann aus genetischer Sicht ein “Verlierer“ sein und umgekehrt.)

In diesem interdisziplinären Bereich, in dem die Evolutionstheorie sowohl das menschliche Verhalten als auch gesellschaftliche Phänomene zu erklären sucht, ist das methodologische Unterschied zwischen der evolutionsbiologischen und der spieltheoretischen Perspektive von Interesse. Aus der evolutionären Sicht wird jede Anpassung als unmittelbar und positiv verstanden. Aus der Sicht der Spieltheorie hingegen ist das handelnde Subjekt in der Lage, “einen Schritt zurückzutreten, um zwei Schritte voranzukommen“. Mit anderen Worten, es besitzt die Fähigkeit, sich vom unmittelbar Gegebenen zu distanzieren und ein hypothetisches Zukunftsszenario zu kalkulieren. Dies bedeutet, dass bei der spieltheoretischen Erklärung menschlichen Verhaltens Begriffe wie Rationalität und die Fähigkeit zur Reflexion verwendet werden, die in der wissenschaftlich verstandenen Evolutionstheorie keine Rolle spielen.

Diese Feststellung ist keineswegs eine Kritik an einer der beiden Perspektiven. Sie verdeutlicht lediglich, dass wissenschaftliche Disziplinen “verschiedene Arten von Logik“ anwenden. Daher sollten wir in unserer epistemologischen Reflexion darüber, was wir tun, auch diese Grenzprobleme in Betracht ziehen. Dies ist nicht zuletzt wichtig im Hinblick auf die Betrachtung benachbarter Bereiche, in denen sich Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften überschneiden (vgl. Kap. 27).

Abschließend sei erwähnt, dass die soziobiologischen Debatten eine Rolle in der modernen Diskussion über die Geschlechterverhältnisse gespielt haben. Sind die Unterschiede im Verhalten von Frauen und Männern Ausdruck ihrer sozial vorgegebenen Rollen oder sind sie evolutionär bedingt? Dies ist nur eine der Fragen im umfangreichen Diskurs über die Verbindungen zwischen Genetik und Umwelt. Eine häufig gestellte Frage lautet beispielsweise: Sind Männer insgesamt aggressiver und dominanter als Frauen? Wenn ja, ist dies das Ergebnis sozialer Prägung oder evolutionsbiologischer Faktoren?

Ein interessantes Thema in diesem Bereich betrifft die unterschiedlichen reproduktiven Strategien von Männern und Frauen. Haben Männer und Frauen aufgrund genetischer Gründe unterschiedliche Paarungsstrategien und damit auch unterschiedliche Haltungen zu sexuellen Beziehungen? Männer verfügen über viele Samenzellen, Frauen über wenige Eizellen. Wenn wir als biologische Organismen durch einen Entwicklungsprozess hervorgegangen sind, in dem diejenigen mit den lebensfähigeren Genen die besten Überlebenschancen hatten, so ließe sich theoretisch für Frauen und Männer verschiedene Paarungsstrategien rekonstruieren. Wir könnten erwarten, dass Frauen im Allgemeinen vorsichtiger mit ihren wenigen Eizellen umgehen als Männer mit ihren vielen Spermien. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass Kinder lange Zeit Pflege und Erziehung benötigen. Daher impliziert die für beide Geschlechter optimale reproduktive Strategie die Sorge um das Erbe und erfordert häufig verschiedene Formen der Zusammenarbeit. In den frühen Stadien der Erziehung tragen Frauen, besonders wenn sie ihre Kinder stillen, eine besondere Verantwortung.

Aus evolutionsbiologischer (darwinistischer) Sicht könnte man sagen, dass die Gene, die Organismen hervorgebracht haben, die sich nicht um die Umsetzung dieser optimalen reproduktiven Strategie kümmerten, und diese Organismen selbst nicht mehr mit uns zusammen existieren. Sie wurden durch die natürliche Selektion ausgemustert. Als Organismen und als Menschen sind wir das Produkt eines Wettbewerbs zwischen unseren verschiedenen Genen, eines Wettbewerbs ums Überleben. Dieser Wettbewerb verlangt, dass wir — Frauen und Männer — uns um unseren eigenen Nachwuchs kümmern und an einer optimalen Paarung interessiert sind, deren Strategie jedoch für Frauen und Männer unterschiedlich ist. Aus dieser Perspektive sollten wir erwarten, dass Frauen in der Regel eher zu stabilen Beziehungen neigen als Männer. Wir können von beiden Geschlechtern ein grundlegendes Interesse am Wohl des Nachwuchses erwarten. Gleichzeitig könnten wir vermuten, dass die “optimale“ männliche Strategie die Fähigkeit zur Fortpflanzung in sicheren Bedingungen für die Erziehung des Nachwuchses in stabilen Beziehungen mit der Möglichkeit kombiniert, Kinder in anderen Familien zu zeugen. Reiche Menschen können davon profitieren, mehrere Frauen gleichzeitig zu haben (traditionelle Polygamie) oder Frauen zu wechseln, wobei jede nachfolgende Frau jünger ist als die vorherige (wie es in unserer modernen Gesellschaft, die Scheidungen zulässt, relativ verbreitet ist).

Nach dieser theoretischen Rekonstruktion könnten wir zu dem Schluss kommen, dass Frauen und Männer genetisch an unterschiedlichen Paarungsbeziehungen interessiert sind — oder besser gesagt, dass es genau auf diese Weise unsere Gene durch natürliche Selektion “verstehen“, uns zu nutzen. Doch stellt sich nun die Frage: Verhalten wir uns tatsächlich so? Um diese Frage zu beantworten, wären verschiedene empirische Studien notwendig. Natürlich wird es schwer sein, mögliche Ergebnisse zu interpretieren, da in der modernen Gesellschaft neben genetischen auch viele andere Faktoren (wirtschaftliche, kulturelle usw.) das sexuelle Verhalten beeinflussen.

Ein solcher Faktor sind moderne Mittel der Geburtenkontrolle. Wird deren Gebrauch nicht zu einer Veränderung der genetisch vererbten Verhaltensmuster von Frauen führen? Denn nun sind Sexualleben und Fortpflanzung weitgehend voneinander getrennt, was es Frauen ermöglicht, mehr unverbindliche sexuelle Beziehungen zu haben als früher. Doch wie schnell und in welchem Umfang kann man erwarten, dass neue Verhütungsmittel biologisch programmierte Haltungen und Verhaltensmuster verändern?

Andererseits könnte man fragen, ob es empirische Belege dafür gibt, dass Frauen in der modernen Gesellschaft weniger monogam sind, als die Evolutionstheorie vermuten lässt. Als Antwort auf diese Frage könnte man sagen, dass aus der spieltheoretischen Perspektive die beste reproduktive Strategie für Frauen eine Kombination aus stabilen Beziehungen und Liebesaffären ist. Man könnte so argumentieren: Nicht alle Frauen können Kinder mit den besten Männern haben, also mit denen, die die lebensfähigsten Gene besitzen und gleichzeitig an der Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder interessiert sind. Solche Männer (“Prinzessinenträume“) sind schwer zu finden. Viele Frauen sind gezwungen, mit Männern zu leben, die schlechtere genetische Merkmale aufweisen oder weniger in der Lage sind, sich um ihre Kinder zu kümmern. In dieser strategischen Situation werden diejenigen weiblichen Gene “gewinnen“, die darauf programmiert sind, dass Frauen stabile Beziehungen zu durchschnittlicheren Männern eingehen und “Hilfe“ von Männern mit besseren genetischen Eigenschaften in Anspruch nehmen. Diese “Hilfe“ muss im Notfall “geheim“ bleiben, damit der rechtmäßige Ehemann sich weiterhin um den Nachwuchs kümmert. Auf der Grundlage solcher Überlegungen könnten wir erwarten, dass Frauen körperlich von “macho“-Männern angezogen werden, während sie ideologisch “gute und sanfte“ Männer bevorzugen (und Sozialversicherungssysteme, die als Ersatz für solche Männer fungieren können).

Die Schärfe solcher Debatten wird oft durch die implizite Annahme bestimmt, dass sozial Konditioniertes durch politische und psychologische Anstrengungen verändert werden kann, während Genetisches dies nicht kann. Aus der Sicht der modernen Genetik könnte man diese Annahme jedoch infrage stellen, da viele genetische Aspekte des Menschen beeinflusst und verändert werden können. (Auf der anderen Seite, lässt sich sozial Konditioniertes wirklich immer durch politische und psychologische Anstrengungen verändern?) Eine weitere Frage ist, ob es wünschenswert ist, in die genetischen Eigenschaften des Menschen einzugreifen. Dies ist eines der neuesten ethischen Probleme, die uns durch die wissenschaftlich-technologische Entwicklung gestellt werden (vgl. Kap. 28).

Die mit dem Darwinismus verbundenen Debatten sind somit keineswegs abgeschlossen — weder auf epistemologischer, noch auf ethischer Ebene, noch in unseren Vorstellungen vom Menschen.





Über den Autor

Dieser Artikel wurde von Sykalo Yevhen zusammengestellt und redigiert — Bildungsplattform-Manager mit über 12 Jahren Erfahrung in der Entwicklung methodischer Online-Projekte im Bereich Philosophie und Geisteswissenschaften.

Quellen und Methodik

Der Inhalt basiert auf akademischen Quellen in mehreren Sprachen — darunter ukrainische, russische und englische Universitätslehrbücher sowie wissenschaftliche Ausgaben zur Geschichte der Philosophie. Die Texte wurden aus den Originalquellen ins Deutsche übertragen und redaktionell bearbeitet. Alle Artikel werden vor der Veröffentlichung inhaltlich und didaktisch geprüft.

Zuletzt geändert: 12/01/2025